Niemals ohne Versicherung: die Reise zu den Originalschauplätzen des Films
Serge Gainsbourg verbrachte den Großteil seines Lebens in Frankreich, genauer in der Hauptstadt Paris. Hier wurde er geboren und hier liegt er auch begraben. Seine Eltern flohen im Jahr 1919 aus Russland und erreichten schließlich über Istanbul und Marseille die französische Hauptstadt. Dort lebte die Familie dann in den einfachen Stadtvierteln der Metropole an der Seine. In den Kriegsjahren musste die Familie vor der Judenverfolgung fliehen und zog auf das französische Land. Auch dort war sie natürlich vor den deutschen Besatzern nicht sicher, weshalb sich die Familie im Wald verstecken musste. Als der Krieg beendet und somit die Gefahr vorbei war, zogen die Ginsburgs, wie die Familie eigentlich hieß, wieder nach Paris zurück.
Das Hotel „Le Meurice“ in Paris
Serge Gainsbourg lernte Anfang der 1950er seine erste Frau Elisabeth kennen, die er im November schließlich auch heiratete. Sie hatte Kontakte zu vielen Künstlern des Surrealismus, unter anderem auch zu Salvador Dali. Dali verbrachte mit Beginn der 1950er jedes Jahr mindestens einen Monat in Paris. Er mietete sich dabei traditionell immer in dieselbe Suite im ersten Stock des Luxushotels „Le Meurice“ in der Rue de Rivoli ein. Dort kam es dann auch zum Treffen mit Serge Gainsbourg. Ob der exzentrische Maler aus Spanien, den Sänger und Schauspieler aus Paris mit seiner Exzentrik angesteckt hat, ist nicht bekannt, aber durchaus denkbar. Denn die Selbstinszenierung, die Gainsbourgs Auftritte auszeichnet, war auch eine Spezialität Salvador Dalis. Das „Le Meurice“ gibt es übrigens auch heute noch und es zählt immer noch zu den besten Adressen in der französischen Hauptstadt. Fans von Gainsbourg oder Dali sollten sich dieses Hotel einmal ansehen, dabei aber im Vorfeld auch an den Auslandskrankenschutz von WWW.Auslandstreff.de denken.
Die Zeit in Jamaika
Auch wenn man das vielleicht denken könnte, verbrachte Gainsbourg nicht sein ganzes Leben in Frankreich. Im Jahr 1979 wendete er sich neuen musikalischen Richtungen zu und entdeckte dabei auch seine Liebe für den Reggae. Dazu reiste er nach Kingston, der Hauptstadt Jamaikas. Dort nahm er mit der bekannten Band Black Uhuru und den Begleitsängerinnen von Bob Marley sein Skandalalbum „Aux armes et cætera“ auf. Für den Skandal dieses vom, wie www.laut.de sie bezeichnet, dienstältesten Produzententeams des Reggae, Sly & Robbie, produzierten Albums verantwortlich, war vor allem eine Reggae-Version der Marseillaise, die für Unmut bei vielen Franzosen sorgte. Serge Gainsbourg wäre nicht er gewesen, wenn er diesen Skandal nicht als Anlass für seine erste Tour seit fast sechzehn Jahren genommen hätte. Wer in Jamaika auf den Spuren dieses Album wandeln möchte, sollte sich auf jeden Fall um einen guten Auslandskrankenschutz bemühen. Auch der Abschluss anderer Reiseversicherungen empfiehlt sich bei Fernreisen.
Das Haus, in dem Serge Gainsbourg lebte
Im Jahr 1971 kam Charlotte Gainsbourg als Tochter von Serge Gainbourg und Jane Birkin zur Welt. Für seine Familie kaufte der Chansonnier mitten in Paris ein Haus. Dieses befindet sich in der Rue Verneuil und existiert auch heute noch. Es ist eine beliebte Sehenswürdigkeit der französischen Hauptstadt, wobei man dort meistens nur Franzosen antrifft, da die Popularität von Serge Gainbourg außerhalb der Landesgrenzen gar nicht so groß ist, wie mancher vielleicht denkt. Heute befindet sich in diesem Haus ein Museum, in dem den Besuchern das Leben und Wirken des großen französischen Sängers, Schauspielers und Regisseurs nahegebracht wird. Betreut wird dieses Museum übrigens von niemand geringerem als Charlotte Gainsbourg selbst.
Der Cimetière Montparnasse
Als Serge Gainsbourg im Jahr 1991 an den Folgen eines Herzinfarkts verstarb, wurde er unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit auf einem der berühmtesten Friedhöfe von Paris beigesetzt. Der Friedhof Montparnasse ist einer der drei großen Friedhöfe der Stadt. Er wurde schon mit Beginn des 19. Jahrhunderts angelegt und befand sich, wie damals bei Friedhöfen üblich, außerhalb der Stadtmauern. Heute liegt der Cimetière Montparnasse mitten in der Stadt und ist eine bei Touristen beliebte Sehenswürdigkeit. Bekannt ist er vor allem für seine teilweise künstlerisch aufwendig und hochwertigen Grabmale. Eine kleine Auswahl besonders schöner Grabmale ist auf web.mac.com zu sehen. Auf dem Friedhof Montparnasse fanden neben Serge Gainsbourg auch viele andere bekannte Persönlichkeiten ihre letzte Ruhestätte. So wurden dort unter anderem auch der irische Schriftsteller Samuel Beckett, der Autokonstrukteur André Citröen, der berühmte Dichter Charles Baudelaire und der Philosoph Jean-Paul Sartre, auf dessen Grab im Eingangsbereich des Friedhofs immer frische Blumen liegen, bestattet.